Komparse, Statist, Kleindarsteller, Schauspieler – die Begriffe werden oft durcheinandergeworfen. Kurz gesagt: Es geht um die Größe der Rolle und ob du Text sprichst. Hier erklären wir die Unterschiede – und was du für welche Rolle brauchst, um über eine Casting-Agentur wie die People Cast Agency in Wien gebucht zu werden.

Komparse & Statist: der Hintergrund einer Szene

Komparserie bedeutet das Bespielen des Hintergrundes in Film, Serie oder Werbung. Im Unterschied zu Darsteller:innen haben Kompars:innen keinen Text zu sprechen – sie tragen durch ihre Präsenz zum Gesamtbild einer Szene bei: Gäste im Lokal, Passant:innen, Publikum.

„Komparse“ und „Statist“ meinen dasselbe. „Statist“ ist der ältere Begriff, „Komparse“ bzw. „Komparsin“ wird heute in der Filmbranche häufiger verwendet. Inhaltlich gibt es keinen Unterschied.

Featured Extra & Edelkomparse: der gefeaturte Hintergrund

Ein Featured Extra – im deutschsprachigen Raum oft Edelkomparse bzw. Edelkomparserie genannt – ist ein besonders sichtbarer Komparse: deutlich häufiger oder prominenter im Bild, oft nah an den Hauptdarsteller:innen. Dazu kommt meist eine kleine Handlung oder Funktion – zum Beispiel eine Tür aufhalten und auf ein „Danke" reagieren, eine bestimmte Tätigkeit ausführen oder mehrmals im Verlauf der Geschichte auftauchen.

Gesprochen wird dabei in der Regel nicht (höchstens ein, zwei Worte) – der Übergang zur Kleindarstellung ist fließend. Weil ein Edelkomparse stärker im Fokus steht, wird die Rolle meist höher vergütet als reine Komparserie.

Kleindarsteller:in: die kleine Rolle

Kleindarsteller:innen übernehmen kleine, oft prägnante Auftritte – manchmal mit wenigen Worten. Die Rolle ist größer als reine Komparserie, aber kleiner als eine Hauptrolle. Hier wird schon etwas mehr Präsenz und Spielfähigkeit erwartet.

Schauspieler:in: die Sprechrolle

Schauspieler:innen übernehmen größere Sprechrollen – von Nebenrollen bis zu Hauptrollen. Dafür sind in der Regel eine Ausbildung und entsprechende Bewerbungsunterlagen nötig (siehe unten).

Was brauchst du für welche Rolle?

Worauf es bei der Bewerbung ankommt, hängt von der Art der Rolle ab:

Viel Erfahrung, aber keine klassische Ausbildung? Kein Problem: Wer besonders talentiert ist und Erfahrung mitbringt, kann sich mit 4–5 hochwertigen Fotos, einem About-Me-Video und weiterem Videomaterial sowie Nachweisen von Workshops, Kursen oder Teilnahmebestätigungen bewerben.

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Häufige Fragen

Komparserie bedeutet das Bespielen des Hintergrundes in Film, Serie oder Werbung. Im Unterschied zu Darsteller:innen haben Kompars:innen keinen Text zu sprechen – sie tragen durch ihre Präsenz zum Gesamtbild einer Szene bei.

Komparse und Statist bezeichnen dasselbe: Personen, die den Hintergrund einer Szene bespielen, ohne Text zu sprechen. „Statist“ ist der etwas ältere Begriff, „Komparse“ bzw. „Komparsin“ wird in der Filmbranche heute häufiger verwendet. Inhaltlich gibt es keinen Unterschied.

Ein Featured Extra – oft Edelkomparse oder Edelkomparserie genannt – ist ein besonders sichtbarer Komparse: prominenter im Bild, häufig nah an den Hauptdarsteller:innen und meist mit einer kleinen Handlung oder Funktion (z.B. eine Tür aufhalten und auf ein „Danke“ reagieren). Gesprochen wird in der Regel nicht. Weil die Rolle stärker im Fokus steht, wird sie meist höher vergütet als reine Komparserie.

Für Schauspieler:innen, Nebendarsteller:innen und Nachwuchsschauspieler:innen benötigen wir: 4–5 professionelle Fotos, ein About-Me-Video sowie einen Showreel, einen CV mit bisherigen Projekten und deiner künstlerischen Ausbildung und ein staatlich anerkanntes Diplom (z.B. Bühnenreifeprüfung).

Für Kleindarsteller:innen benötigen wir: 4–5 professionelle Fotos, ein About-Me-Video sowie erste ergänzende Videoclips und Nachweise über künstlerische Tätigkeiten, z.B. eine Eignungsprüfung.

Nein. Für Komparserie sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Entscheidend ist, dass du zuverlässig bist, Anweisungen am Set befolgst und pünktlich erscheinst.